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Westfälische Salzwelten

An der Rosenau 2

59505 Bad Sassendorf

Tel. 02921-94334-35

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  1. Hof Haulle  - Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten

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Hof haulle westfälische salzwelten

Die Bauernfamilie Haulle lässt sich seit bis zu 600 Jahren in Sassendorf nachweisen. Bis in die 1980er Jahre hinein bewirtschaftete sie diese Hofstelle. Backhaus, Haupthaus und Speicher sind denkmalgeschützt. Die Scheune beherbergt heute die „Kulturscheune“, das Wirtschaftsgebäude und das Erlebnismuseum.

  1. Sälzerplatz

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  3. Der Sälzerplatz war bis 1952 von Siedehütte 1 überbaut. Seit dem 12. Jahrhundert stand hier das Salzwerk, das auf seinem Höhepunkt neun Siedepfannen und vier Gradierwerke betrieb. Auch Maschinenhaus und Badehaus entstanden hier. Im Bodenpflaster ist ein Sälzerstern eingefügt, im Café Blaubeere hängt ein Siegel der Sälzergenossenschaft.

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Sälzerplatz bad sassendorf

  1. Kohlenschuppen (1851)

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  3. 1851 entstand der Kohlenschuppen, in den die am Bahnhof aus dem Ruhrgebiet eintreffenden Kohlen geschüttet wurden. Die Kohle ersetzte seit Anfang des 18. Jahrhunderts das Holz aus Sauer- und Münsterland als Brennmaterial für die Siedepfannen. Vom Schuppen führte eine Schmalspurtrasse zur Siedehütte.

  1. Haus Sassendorf

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  3. Die Erbsälzerfamilie von Bockum-Dolffs nahm Mitte des 18. Jahrhunderts hier ihren Sitz als Johann Franz Gottfried von Bockum genannt von Dolffs das Gut der Familie von Roßkamp abkaufte. Der Gräftenring verweist auf den ursprünglichen Standort des Hauses, das im  Siebenjährigen Krieg zerstört worden war. Das „Neue Haus“ entstand seit 1785.

Damals (1929):

Haus sassendorf früher

Heute:

Haus sassendorf heute

  1. Kinderfachklinik (ehemals Kinderheilanstalt)

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  3. 1877 erhielt Sassendorf mit der Kinderheilanstalt seine erste institutionalisierte Badeeinrichtung – in den Folgejahren entstanden vier weitere Kinderpflegeeinrichtungen. Sie betreuten „scrophulöse“ Kinder aus dem Ruhrgebiet. Die historischen Gebäude und ein ehemaliger Bohrturm sind vom Kurpark aus sichtbar.

  4. Kinderfachklinik

  1. Charlottenquelle (1878)

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  3. 1878 zum Brunnen ausgebaut erhielt die Charlottenquelle ihren Namen zu Ehren der Diakonisse Charlotte aus der Kinderheilanstalt. Die schwefelwasserstoffhaltige, kohlensaure Solquelle stand Kurgästen als Trinkquelle und neues natürliches Heilmittel frei zur Verfügung. Später versüßte die Quelle.

    Damals (um 1909):

Charlottenquelle

Heute:

Charlottenquelle

  1. Salzesel mit Sälzerknecht am Sälzerplatz

  2. Bronzeplastik von Hans Gerd Ruwe
  3. Am Sälzerplatz erhebt sich eine Bronzeplastik von Hans Gerd Ruwe, die einen Esel beim Abtransport von Salzsäcken darstellt. Tatsächlich erfolgte die Verwertung des Salzes über die heutige Kaiserstraße Richtung Hellweg. Die Siedeknechte halfen beim Befüllen der Salzsäcke und dem Beladen der Fuhrwerke.

    1. Salzesel

Evangelische Pfarrkirche St. Simon und Judas Taddäus

 

Die Patronatskirche der Sälzer entstand seit 1313 als Taufkapelle und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zu einer eigenständigen Kirche.  Der achtspitzige Sälzerstern im Chorgewölbe und unter dem Schalldeckel der Kanzel verweist auf ihre Bedeutung für die Erbsälzer. Die Sälzerfamilie von Bockum-Dolffs nutzt ihr Gestühl noch heute.

Evangelische pfarrkirche st. simon und judas taddäus

Bonifatius-Brunnen am Karl-Volke-Platz

 

Hier am Karl-Volke-Platz entstand eines der vielen Kunstwerke in Bad Sassendorf, das die Salzgeschichte des Ortes behandelt. Gestaltet von Bonifatius Stirnberg greift der Brunnen Elemente wie den Siedeknecht, den Erbsälzer und den Salzkorb, der das in den Siedepfannen gesottene Salz beinhaltete, auf.

  1. Salzkristall-Brunnen vor der SoleTherme

  2. von Bildhauer Leo Janischowsky
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  4. Vor der SoleTherme Bad Sassendorfs erhebt sich der repräsentative Salzkristall-Brunnen, den der Bildhauer Leo Janischowsky erschuf. Seine Formensprache verweist auf die natürlichen Kristallformationen, die Salz entwickeln kann. Auch im Thermalbad lassen sich solche Kristalle finden – das weiße Gold liegt überall in Bad Sassendorf.

  1. SoleTherme mit Bade- und Saunalandschaft

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  3. Insgesamt fünf Becken, einen modernen Saunapark, eine Meersalzgrotte aus Steinsalz mit Sole-Vernebelung und eine Beauty- und Wellnessabteilung bietet das Thermalbad Bad Sassendorf. Am 14. Oktober 1976 konnte es feierlich eröffnet werden. Im Schwimmbereich kommt verdünnte Bad Sassendorfer Natursole mit circa 3 % Salzgehalt zur Anwendung.

Soletherme

Gradierwerk im Kurpark

(1960 und 2018 wieder aufgebaut), Freiluftinhalatorium

 

In 2018 wird das Gradierwerk abgerissen und vollkommen neu wieder aufgebaut. Das neue Gradierwerk wird über einen Wandelgang über zwei Ebenen und eine Sonnenterasse verfügen (erreichbar über einen Aufzug). Außerdem wird im Bereich der SoleTherme einmalig in Deutschland eine Sauna und ein Ruheraum im Gradierwerk entstehen.

Kleines Teehaus

Die Seifen- und Sodafabrik von Viebahn machte sich Mitte des 19. Jahrhunderts für ein rundes Jahrzehnt die örtliche Salzindustrie zu Nutze, um eine kleine chemische Fabrik aufzuziehen. Nach Einstellung des Betriebs entstand hier das erste Kinderbadehaus der Kinderheilanstalt.

Kleines teehaus

Brunnenhaus (1938)

 

1938 entstand mit dem Brunnenhaus in unmittelbarer Nähe zur Charlottenquelle ein neuer Trinkbrunnen, der Kurgästen als Trinkhalle die Soletrinkkur zur Entgiftung des Körpers durch Anregung des Darms anbot. 1968 bezog ein Café die Räume des ehemaligen Trinkbrunnens.

 

Brunnenhaus

  1. Diagnose- und Therapiezentrum (1964)

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    1. 1964 entstand am historischen Standort eines der ersten Gradierwerke ein neues Kurmittelhaus, in dem bis heute die natürlichen Heilmittel Sole und Moor medizinische Verwendung finden. Bäder, Inhalationen, die Sole-Sauerstoff-Therapie, die Sole-Photo-Therapie oder Moorpackungen helfen bei Haut- und Atemwegserkrankungen.

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Haus des Gastes (1925), ehemals Badehaus

1925 nahm das Haus des Gastes als Kurverwaltung den Standort des alten Badehauses ein. Als Hauptquartier der Kurortentwicklung  dachten die Kurdirektoren hier in den Ausbau Bad Sassendorfs zum Gesundheitsstandort vor. Seit den 1950er Jahren steuerten sie von hier aus den Ausbau der Klinikinfrastruktur.

Damals (rechts):

Haus des gastes damals

Heute:

Haus des gastes heute

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